Leonardo Hotel Berlin Mitte, Berlin: Leonardo neben Brecht

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Fotos: Leonardo Hotel Berlin Mitte Wer meint, Leonardo Hotels hätte mit fünf Häusern in der Hauptstadt genügend Standorte für sich ausgemacht, der wird gerade eines Besseren belehrt. Denn die israelische Kette von David Fattal setzt nun mitten in Mitte auf Zirkus: Zentral gelegen, unweit der Friedrichstraße in einem imposanten, zehngeschossigen Designbau aus Glas und Metall, empfängt das Hotel seit August seine Gäste direkt am Spreeufer. Alle 307 Zimmer präsentieren sich – entsprechend dem Konzept von Philippe Starck – vor allem in Weiß und Grau. Ausgestattet mit Balkon, sind die Standardzimmer mindestens 18 m² groß. Die Loftsuite verfügt bei einer Größe von 85 m² über einen durchflutete Frühstücksrestaurant Bertolt mit 200 Plätzen und eine „Brecht Lounge“ in der achten Etage. Für die kulinarischen Genüsse im Haus ist Executive Chef Horst Wallis zuständig, der Regionalität und Frische – wie derzeit viele in der Republik – ganz oben auf seiner Agenda platziert. Die Leitung des gesamten Hauses obliegt schließlich Andrea Bauer, für die Berlin seit Langem ihr Revier ist: Seit über fünf Jahren für die Hotelkette tätig, hat die Hotelfachfrau und Hotelbetriebswirtin zuvor das Leonardo Hotel an der Wilmersdorfer Straße in Charlottenburg geleitet. Davor war sie leitend auch die Häuserlücke zwischen den Wohnbauten und dem heutigen Berliner Ensemble. Das Investitionsvolumen für die Premiumimmobilie, die neben dem Hotel auch Luxuswohnungen und Büros beherbergt, soll bei ca. 77 Mio. E gelegen haben – inbegiffen sind dabei auch etliche Nachhaltigkeitsmaßnahmen, die dem Gebäude schnell das Zertifikat der Deutschen Gesellschaft für nachhaltiges Bei Leonardo schlägt‘s sechs: Mit dem neuen Hotel in Berlin-Mitte hat die Kette den gesamten Bertolt-Brecht-Platz Leonardo neben Brecht Leonardo Hotel Berlin Mitte 10117 Berlin www.leonardo-hotels.de neu mitgeprägt. in Häusern wie dem InterContinental Hotel Berlin und dem Excelsior Hotel Berlin tätig. Hotel im Zirkus Wo 1865 die erste Markthalle Berlins entstand, die dann zu einem festen Zirkus mit 5.000 Sitzplätzen und 1918 zum Großen Schauspielhaus umgebaut wurde und schließlich an gleicher Stelle den alten Berliner Friedrichstadtpalast beherbergte, da bildet heute der neue Glaspalast ein „Berg aus Kristallen, hell und licht“ laut den Plänen des Architekten Eike Becker. Die Entwickler brachten damit modernes Design in Bauen (DGNB) in Silber einbrachten. Dazu zählen nicht nur die Energiesparlampen im gesamten Haus, sondern auch die Lüftungsanlagen mit Wärme-Rückgewinnung. In der Summe liegt der primäre Energiebedarf damit für den Bau und das Hotel bei 30 % über den Anforderungen der Energieeinsparverordnung. Die Gäste erfahren dies u. a. durch den Nachhaltigkeitsleitfaden, der in den Zimmern ausliegt – das muss heute sein, erst recht in Berlin-Mitte. dmp/syk offenen Wohn- und Schlafbereich sowie über ein großzügiges Bad mit freistehender Badewanne und einer 30 m² großen Terrasse. Die Executive Rooms halten neben King-Size-Betten, einem Wohn- und einem Arbeitsbereich auch eine Musikanlage bereit. Gemeinschaft und Eventlust versprechen die 150 m² große VIP-Lounge für besondere Veranstaltungen und der Konferenzbereich auf einer Fläche von 160 m². Darüber hinaus bringt das neue City-Hotel auch einen immerhin ähnlich großen Spa- und Wellnessbereich hervor. Das F&B-Konzept umfasst wiederum neben der „Circus Bar“ in der Lobby das lichthotelkonzepte 18 10/2014


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