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Als Partner denken Manchmal gibt es an dieser Stelle nichts absolut Neues zu erzählen, auch wenn wir Medienmenschen oft krampfhaft dazu neigen. Aber manchmal liegt das Spannen-de einfach im Bewährten, dessen Vorteile gar nicht erschöpfend genug Raum finden können. Gemeint ist in diesem Fall die Musketier-Nummer, die Eins-und-Eins-ist- Drei-Formel und das Gute-Freunde-kann-niemand- trennen-Lied. Denn in Zeiten, in denen das rasante Änderungstempo in der Hotellerie und Gastronomie mehr denn je bereits die Spreu vom Weizen trennen wird, ist Teamwork angesagt – ob z. B. zwischen Branchen, zwischen Ver-triebspartnern oder vor allem zwischen Ihnen und Ihrem Kollegen. Es gibt in der Branche erfreulicherweise bereits einige Beispiele, die in solchen Partnerschaften denken und das Prinzip für mehr Schlag-kraft leben – seien es z. B. zwei Hotels in einem österreichischen Urlaubsort, die sich für ein effektiveres Marketing als Heimat-hotels gemeinsam präsentieren, sei es der Austausch von Azubis und angestammten motivierten Mitarbeitern zwischen ver-schiedenen Häusern oder ganz klassisch die Hotelkooperationen. Erst kürzlich fragte ich auf einer Messe einen Hotelier, ob er Mitglied bei einer Hotelkooperation sei, und er antwortete prompt: „Ja, wir sind bei Booking.“ Vielleicht ist es seine gute Bindung an die Buchungsplattform oder ein anderer Aspekt, der ihn zu dieser Antwort bewo-gen hatte – es fällt aber auf, dass auch über 40 Jahre nach der Gründung der ersten Hotelkooperationen in Deutschland vielen Teilnehmern am Markt noch immer nicht der genaue Sinn, Zweck und Nutzen dieser Zusammenschlüsse von immer unabhän-gig bleibenden Privathotels klar ist. Dabei reißen sie für den Einzelnen und auf dem Markt viel – ob in Form eines aktuellen Online-Vertriebs-Know-hows, bei klassi-schen Marketingfragen oder als Impulsge-ber für ein ganzes Segment. Letzteres hat z. B. Familotel mit einer neuen Studie, die wir in dieser Ausgabe vorstellen, wieder zeigen können. Die Wellness-Hotels & Resorts haben sogar gerade in Sat.1 & Co. einen Fernsehspot gestartet, der Mil-lionen von Menschen auf die Mitglieder der Kooperation aufmerksam macht. Der Geschäftsführer Michael Altewischer ver-deutlicht im Gespräch auf Seite 10: „Un-sere Hoteliers haben keine Scheu, mit den Mitgliedern ihre eigenen Strategien und Ergebnisse zu diskutieren. Nur so funktioniert eine Hotelkooperation, und es sind echte neue Dinge möglich.“ Um diese Möglichkeiten, Perspektiven sowie die Menschen und Häuser dahin-ter etwas näher und vor allem vor Ort kennen zu lernen, starten wir unter dem Titel „ Kooperationen leben“ im nächsten Jahr eine neue Veranstaltungsreihe in den Hotels diverser Kooperationen. Wir laden Sie bereits heute herzlich dazu ein und in-formieren Sie in den nächsten Ausgaben über die einzelnen Stationen und Termine. Seien Sie gespannt auf sicherlich neue Partner- und Freundschaften. Sylvie Konzack, Chefredakteurin Ab 13.12.2014 muss laut der EU-Verordnung Nr. 1169/2011 bei allen losen Produkten und Gerichten, die zum sofortigen Verzehr angeboten werden, über die enthaltenen Allergene informiert werden. Unser Handbuch „Achtung Allergene“ klärt auf!  Fachinformationen Wie gelingt eine übersichtliche Allergenkennzeichnung? Wie sieht ein allumfassendes Allergenmanagement im Betrieb aus? Welche Chancen bietet die neue Lebensmittelinformationsverordnung?  Checklisten  Tipps Umfangreiches Adressenverzeichnis: Welche Unternehmen bieten Unterstützung? Wer liefert was?  Die wichtigsten Unternehmen auf einen Blick Schutzgebühr: 18 E; Subskriptionsgebühr: 15 E (bei Bestellung bis 31.10.14) Bestellen Sie noch heute: B&L MedienGesellschaft mbH & Co. KG  Ridlerstr. 37  80339 München  muc@blmedien.de  www.gastroinfoportal.de Fotos: © Coloures-Pic - Fotolia.com; © Les Cunliffe - Fotolia.com kommentar


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