Fleisch- und Wurstwaren: Fleisch vom Nachbarn

first_class_09_2014

Fotos: Transgourmet, Konzack Jeder Skandal tut uns gut“, sagt Michael Knoch (F.r.u.) mit gefühlten drei Ausrufezeichen im Besprechungsraum des Ulmer Frischezentrums, in dem Aufschriften über echtes Handwerk und den Wert der Wertschätzung an der Wand prangen (F.u.). Mit freundlich-festem Blick läuft der Leiter der Frischezentren in Ulm und Hildesheim ener-giegeladen durch den Raum und erklärt: „Jeder Skandal be-stätigt uns darin, in aller Konsequenz einen anderen Weg ge-gangen zu sein – den des eigentlich nor-malen, Vorpommern bei einem Vertrags- Zurück auf Ursprung den ur-sprünglichen Weg.“ Für den Fleischermeister und Mitglied im Tierschutz-bund, der lange in Gastrono-mien und als Fachberater arbeitete und seit 1997 bei Transgourmet die Frisch-fleischsparte aus dem Bo-den gestampft hat, eine echte Leidenschaftsan-gelegenheit: „Was ma-chen wir, wenn die gro-ßen Fleischmogule aus Preisgründen alles nur noch an Asien verkaufen? Dann fehlt uns der Roh-stoff – und damit auch jeder letzte Anspruch an Qualität“, erklärt er. „Daher müssen wir das Vertrauen der Bauern zu-rückgewinnen und mit ihnen direkt arbeiten.“ Für die Produkte der Eigen-marke Ursprung hieß das vor ca. fünf Jah-ren, Bauern zu finden, die noch ursprünglich ihre Tiere aufziehen, auf alte Rassen setzen und dem Händler vertrauen können. „Wir wol-len ihnen Sicherheit geben und garantie-ren mit klaren Verträgen bereits oft vor der Geburt der Tiere die Abnahme, auch wenn wir manchmal selbst nicht unseren Bedarf kennen“, erklärt Michael Knoch. „Dafür wachsen z. B. die Strohschweine, entspre-chend des Tierschutzlabels des Deutschen Tierschutzbundes, bei einem Drittel mehr Platz und einem getrennten Liege-, Aktivitäts- und Kotbereich auf und werden später garantiert nicht weiter als 200 km bzw. vier Stunden gefahren.“ Nach dem Motto „das Beste aus der Region für ganz Deutschland“ leben in Meck-lenburg- food


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