Food - Fleisch- und Wurstwaren: Fleisch vom Nachbarn

first_class_09_2014

Ob Hotellerie und Gastro-nomie, Han-del, Erzeuger, Industrie, Verbände, NGOs oder Politik – alle versuchen derzeit, das Thema Regionalität mit Leben zu füllen und gewinnbringende Marktnischen zu be-setzen. Dabei zeigen Studien wie die vom DLG 2013 zum Thema „Regionalität aus Verbrauchersicht“ unter 1.300 Befragten, dass der Begriff „regional“ für 37 % „den G r o ß r a u m meiner Stadt bzw. Ort“ und für 50 % „mein Bundesland“ meint. 93 % gaben an, dass regionale Pro-dukte in einer Region hergestellt und ver-kauft werden müssen. 89 % verbinden mit Regionalität kurze Wege, 85 % Frische und 57 % Nachhaltigkeit. Für die Metzgerei Holnburger im oberbayerischen Miesbach z. B. sind solche Schlagworte seit langem selbstredend, und seit der EU-Zulassung der Produktion vor 20 Jahren zählen auch viele Hotels in weitergehenden Nachbarregio-nen wie Tirol oder dem Salzburger Land zu den Kunden. Der Umsatz mit gewerblichen Kunden macht 80 % aus. „Der Anteil mit der Hotellerie und Gastrono-mie beträgt dabei 50 %“, berichtet Inhaber Anton Holnburger jun. Dafür sind 15 eigene Transportfahrzeuge unterwegs. Beliefert werden z. B. Alfons Schuhbecks Betriebe in München, der Salzburger Han-gar 7 oder das Bio-Hotel Stanglwirt in Going. „Die Kunden schätzen vor allem unsere Fleisch vom Nachbarn Illustration: © Kantoci 20 9/2014


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