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Textil-Service von GREIF: Und Gäste fühlen sich wohl. mietwaesche.de Anforderungen werden gemeinsam definiert und Realistisches sowie Realisierbares festgelegt. Anpassung, Tausch, Sauberkeit und Hygi-ene sowie die rechtzeitige Bereitstellung der Kleidung gehören zum wesentlichen Service. Mewa bietet als Serviceplus auch eine persönliche Typ- und Stil-beratung an. Das gesamte Beraterteam für Businesskleidung wur-de durch die Farb- und Stilberaterin Renate Sperber geschult und weiß, welcher Hosenschnitt bei welcher Figur am besten passt oder wie ein Tuch vorteilhaft gebunden werden kann. „Die Kunst ist, bei Zur guten Personalstimmung trägt auch die Uniform bei. Viele Wäschedienstleister und -hersteller sind bei der Berufsmode inzwischen ganz individuell. aller Wiedererkennbarkeit den individuellen Typ jedes Menschen zu berücksichtigen“, erklärt Renate Sperber und rät konkret, bei der Wahl einer Linie darauf zu achten, dass mehrere Hosen- und Blazerformen angeboten werden. Für den Erhalt der Corporate Identity braucht es ihrer Meinung nach keinen identischen Schnitt, vielmehr werde diese auch durch aufeinander abgestimmte Stücke in einheitlichen Farben erreicht. Uwe Dranß, Geschäftsführer von Uni-formen Individuell, hat wiederum z. B. das Change Color Concept entwickelt, mit dem sich Hotels in Zusammenarbeit mit regiona-len Herstellern und Produzenten ihre per-sönlichen Konzepte erstellen lassen können. Accessoires wie Gürtel, Mützen oder Hosen-träger sind in Ergänzung ebenfalls ein pro- bates Mittel der CI-Erkennung und werden auch bei seinen Kunden immer häufiger nachgefragt, konstatiert er. Persönlich beraten „Der erste Schritt ist für uns im-mer das persönliche Beratungs-gespräch vor Ort. Ein schriftliches Angebot, ohne dass sich jemand von uns ein persönli-ches Bild gemacht hat, gibt es nicht“, erklärt Ulla Hofmeyer, Leiterin des Bereichs Business-kleidung bei Mewa. Auch für Uwe Dranß ist der persönliche Kontakt vor Ort entscheidend, um mit dem Hoteldirektor ein Konzept zu erarbeiten. Wichti-ge Fragen sind dabei: Welche Gäste sollen angesprochen werden? Wie wird der Stil des Hauses definiert? Welche Ma-terialien und Farben dominie-ren? Ist es besonders warm in dem Hotel, sodass das Perso-nal luftige Kleidung benötigt? „Manchmal kommt es auch vor, dass uns Architekten bei einem Neubau vorab Stoffmuster oder Farbcollagen schicken, an denen wir uns in puncto Berufsbekleidung orientieren“, be-schreibt Uwe Dranß das Vorgehen. Für ein Wiener Hotel hat das Unternehmen kürzlich ein Modekonzept im Stil der 8/2014 39


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