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Fotos: Wagner System, Vega, Minalina, Spahn ANZEIGE Champagner! Lounge in Dresden aus Und jetzt: Schnieder stattet Kann eine Champagner Lounge schöner liegen als ganz nah zur Dres-dener Frauenkirche?! Die Location ist voll und ganz den edlen Tröpf-chen gewidmet, die man nicht essenziell braucht, die aber das Leben wunderbar prickelnd machen – pur in Reinstform oder als exquisite Cocktails. Natürlich fehlen auch die Zigarren nicht auf der Karte. Passend dazu werden Klassiker wie Caviar Malossol, Austern auf Eis, frische Erdbeeren mit Mascarpone- Crème oder auch Deftiges wie Currywurst mit Pommes serviert. Und schließlich verlangt ein nobler Ort auch nach exklusiven Möbeln: Alle Möbel entstanden als extravagante Sonderan-fertigungen in der Stuhlfabrik Schnieder. Die Barhocker auf Messingfuß sind mit üppigem Polster, bequemem Rücken und aufwändiger Knopfheftung her-gestellt. Das Motto der Lounge spiegelt sich auch in den Far-ben der Sitzmöbel wider. Üppig präsentieren sich die Loungesessel, in denen es sich die Gäste nach dem Shopping richtig gut gehen lassen können. Teilweise sind Loungetische als große Hocker in gleicher Polsterausführung gefertigt. Einrichtungsbe-rater Karl-Heinz Schürmann vom Berliner Büro der Stuhlfabrik Schnieder stattete das Objekt mit den indi-viduell konzipierten Möbeln aus. Die gesamte Raumgestaltung und Dekoration besticht stilecht durch viel Gold, schwere Brokat-vorhänge und große Blütenmus-ter, die sich auch in der Bar und den Tapeten wiederfinden. Stuhlfabrik Schnieder Industriestraße 15 59348 Lüdinghausen Tel.: (02591) 917 30 Fax: (02591) 917 330 www.schnieder.com info@schnieder.com facebook lange Tafeln mit mas-siven Holzplatten, die aufgedoppelt noch stär-ker wirken. „Besonders beliebt sind derzeit Tische mit leicht abgeschräg-ten Gestellen und Platten mit Waldkantenoptik. Hier wird eine Längsplatte aus dem Baum gesägt, wobei die ursprünglichen Kanten in der Verarbeitung erhalten bleiben“, erklärt er. Von qua-dratischen und runden Tischen rät er ab, da hier die Kommu-nikation mit dem Gegenüber nicht optimal funktioniere. Zu-dem sollten keine üppigen Voll-polstermöbel eingesetzt werden, denn die Gäste wollen auch leicht weiterrücken können. Aus Gästesicht findet sich der Trend zum Chef‘s Table schon längst auch mitten im Restaurantraum wieder. Denn an großen Tischen treffen sich heute vielerorts verschiedene Men-schen und essen gemeinsam. Diese Erfahrung hat auch Andreas Gröber vom Hotel Post Aufkrichen in Berg nahe des Starnberger Sees gemacht: „Unser großer alter Holztisch stammt aus meinem privatem Fundus, und alle hielten mich für verrückt, als ich ihn im Zuge der Renovierung im letzten Jahr mitten im Gastraum platzierte“, erzählt der Gastronom. „Inzwischen ist das der Tisch im Raum, der sich am schnellsten mit Gästen aller Couleur füllt.“ Blickt man auf den Trend aus Sicht der Köche, so prophezeit Peter Joehnk, dass der Chef‘s Table als Weiterentwicklung der Showküche bald wie-der von komplett offenen Küchenkonzepten abgelöst wird, bei denen in der Mitte des Restaurants gekocht wird. Wie auch immer sich der Chef‘s Table durchset-zen wird – bisher schätzen ihn die Gäste, weil er eine besondere, exklusive Nähe zu den Köchen und zum Restaurant schafft. Die Möglichkeiten in der Umsetzung sind und bleiben dabei vielfältig interpretierbar. syk Wagner System Vega Spahn Minalina restauranteinrichtung


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