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Foto: privat restauranteinrichtung Katja Poggiani, Vega Geschäftsführerin gekonnt eingedeckt. Das sorgt für einen hohen Gemütlichkeitsfaktor und rückt das ins Zentrum, worum es hauptsächlich geht: das Essen und seine Zubereitung. Sie haben 2014 auch viele Lounge-Lösungen lanciert. Wie lassen sich diese z. B. in traditi-onelle Restaurantkonzepte integrieren? Traditionelle Hotelrestaurantkonzepte und moderne Lounge-Elemente funktionieren sehr gut zusammen. Durch die puristisch-schlichte Anmutung der Lounges schmiegen sich diese auch in klassisch gehaltene Um-gebungen ein, ohne zu dominieren. Im tra-ditionellen Landhaus sind Ergänzungen mit Kissen und Decken eine gute Möglichkeit, um die ursprüngliche Gemütlichkeit zu un-terstreichen. Bei der Auswahl der Lounge empehlen wir eher warme Farben. Vega agiert als Online-Versandhändler? Wie gelingt Ihnen dennoch eine Beratung? In unseren Online-Shops können sich Hote-liers per Live-Chat sofort mit einem erfah-renen, fachlich versierten Kundenberater austauschen und sich individuell ausführ-lich beraten lassen. Gleiches gilt per Telefon oder in unserem Show-Room in Wertingen. Zudem bieten wir Mustergarnituren an, die wir kostenlos und unverbindlich schicken. Im Gespräch mit einem unserer Kunden-berater können wir auch gute Alternativen anbieten. Vielen Dank für das Gespräch. syk IM GESPRÄCH MIT... HOTELEINRICHTUNG eröffnete The Chedi Andermatt (s. F.). Mit den vier, gegenüberliegenden Kochateliers aus Glas und dem dazwischen befindlichen, langen Chef‘s Table auf erhöhten Sitzbänken gehen der Chefkoch Mansour Memarian und sein Team hier auf besondere Weise auf ihre Gäste zu. Geplant von Spin Design Stu-dio Tokyo, sitzen die Gäste mit dem Blick in alle Küchenbereiche nicht nur in der ersten Reihe, sondern werden zugleich in die gan-ze Welt der Kulinarik entführt, denn jedes Kochatelier bereitet Speisen aus einem an-deren Kulturkreis zu. So wird der abendliche Restaurantbesuch zugleich zu einem Event, betont auch der Hamburger Innenarchitekt Peter Joehnk, der mit seinem Planungsbüro JOI-Design Chef‘s Table-Konzepte wie im Hotel Ritter Durach in Durach umgesetzt hat. „Man lernt dadurch nicht nur, wie Speisen zubereitet werden, sondern darf sich auch als VIP fühlen, für den der Chef ganz persönlich kocht – man ist abgehoben von der Masse der Restaurantbesucher.“ Ein Stück Natur Das Chef‘s Table-Konzept eignet sich prin-zipiell „für alle Restaurants, in denen ein Koch arbeitet, der genügend Persönlichkeit mitbringt, um die Gäste zu unterhalten und dem man auch glaubt, dass er besonders gut kocht“, ist Peter Joehnk überzeugt. Köche, die Kurse für ihre Gäste geben, machen dies bereits erfolgreich vor. In puncto Mobiliar haben sich dabei Hochtische durchgesetzt, „um mit dem Chef auf Augenhöhe zu sein“, erklärt der Innenarchitekt. In Kombination mit entsprechenden Barhockern entsteht schließlich eine Workshop-Atmosphäre, die den privaten Charakter ausmacht. Doch es geht auch um ein Stück Natur im Restaurant. Daher empfiehlt Prof. Reinhard Grell zugleich BERATEN, PLANEN, REALISIEREN KOMPLETT AUSSTATTUNG HOTELZIMMER REZEPTIONEN/ LOBBYS RESTAURANTS GÄSTEBÄDER K OMPETENZ- ZENTRUM/ SHOWROOM IN WÜRZBURG vertrieb@objekt.de www.objekt.de HOTELEINRICHTUNG neubert Frau Poggiani, parallel zu Private Dining- Trends hat sich in einigen Hotelrestaurants der Chef‘s Table zum Gästemagneten entwickelt. Warum? Der Besuch eines Restaurants ist heute mit dem Wunsch nach einem Erlebnis für alle Sinne verbunden. Der Chef’s Table erfüllt diesen Wunsch: Die Gerüche und Geräu-sche der Küche sind an sich schon ein Er-lebnis. Hinzu kommt ein Gefühl von Exklu-sivität – in kleiner, feiner Runde geht man nicht nur Essen, sondern darf auch die Kö-chekunst live und entspannt mitverfolgen, bei erstklassiger Unterhaltung. Das Konzept kommt aus der Sterne-Gastronomie, lässt sich aber überall dort umsetzen, wo die Kü-che etwas zum Anschauen bietet. Die Um-gebung gilt es für die Gäste ansprechend zu gestalten, genügend Platz für die Umset-zung zu bieten und es zu ermöglichen, dass die Küchenchefs auf die Gäste eingehen. Mit welcher Idee mehr lässt sich mit Ihrem Portfolio an Tischen, Stühlen und passender Tischkultur das Konzept umsetzen? Grundsätzlich geht es darum, das Kochen mit allen Sinnen und ohne Ablenkung zu erleben. Zugleich sollen sich die Gäste in der eher technisch geprägten Welt wohlfüh-len und komfortabel sitzen. Reizvoll ist der Kontrast eines einfachen Tisches in einer Hightech-Küche, z. B. ein großer Holz-tisch mit einfachen Stühlen – schlicht, aber 1183-4-14-INS-OW-First-Class-0406-185x60 1 07.05.14 16:56 6-7/2014 27


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