Hotel am Steinplatz, BErlin: Luxus mit Handschrift

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Foto: Hotel am Steinplatz Eigentümer: DG Steinplatz 4 Architekt: Dr. Claudia Dressler Innenarchitekt: Tassilo Bost Planung Küche, Wellness: Dr. Claudia Dressler/DSH Aufzüge: Otis Fitnessgeräte: Technogym Gästebäder: Kaldewei Kaffee, -maschinen, Tee: DeLonghi, Illy Kosmetik: Dr. Spiller Software: Micros-Fidelio Tischkultur: Dibbern, Hepp TV-Systeme, Internet: LG, iBahn (Auszug) PROJEKTBETEILIGTE 87 verschieden geschnittene Zimmer, die sich an das Berlin der 1920er Jahre anlehnen. So treffen verchromte Leuchten auf schwarz-weiß gehaltene Bäder und iPod-Docking- Stationen. Zudem gibt es zwei Spa-Suiten und ein eigenes Spa auf dem Dach. Auf Indi-vidualität setzt auch das F&B-Konzept, indem der Berliner Gastronom Stefan Hartmann als Konzeptgeber und Executive Chef Marcus Zimmer eine moderne Berliner Küche mit regionalen Zutaten umsetzen. „Der Luxus spiegelt sich im Hotel in der Haptik, im Duft, in der Musik, der persönlichen Ansprache und den vielen Rückzugsmöglichkeiten für die Gäste wider“, betont Iris Baugatz. „Wir wollen den Gast, der nicht die Norm sucht, ansprechen.“ Eine eigenständige Marke spüren und sicht-bar werden lassen, so individuell so gut. Im Vertrieb macht das Haus eine Ausnahme, indem es die Marriottstrukturen nutzt – so-wohl die globale Verkaufsstruktur und das Revenue Management als auch das Rewards Loyalitätsprogramm. Dass diese Synergien funktionieren, zeigen die guten Zahlen der letzten Monate und die Mischung aus inter-nationalen Business- und Leisure-Gästen. Auch Ketten suchen und finden derzeit einen individuellen Weg in Deutschland. syk Es ist schon ungewohnt, nicht im Lon-doner Headoffice wegen einer Frage anzurufen, sondern alles selbst zu kon-zipieren. Aber genau das macht das Haus aus“, betont Iris Baugatz. Bis Anfang 2013 war sie noch in Eschborn für Marriott Inter-national Verkaufs- und Marketingdirektorin Zentraleuropa für 39 Hotels, heute ist sie Ge-neral Managerin des im Dezember eröffne-ten Hotel am Steinplatz in Berlin. Das Haus reiht sich in die Autograph Collection mit 60 Häusern weltweit ein und beansprucht Ein neues Marriott und doch keines? Mit dem Hotel am Steinplatz in Berlin hat die Kette die Autograph Collection gestartet und ihren individuellen Weg definiert. fernab von Marriott-Standards eine individuelle Gestaltung, Konzeption und ein eige-nes Personalmanagement. „Für mich ist dies ein Traumprojekt“, begründet Iris Baugatz ihre Rückkehr in die Operative. Für Marriott ist das erste Ziel der langen Entwicklungsarbeit erreicht. „Wir hatten einige Jahre nach dem passenden Objekt gesucht, um ein Haus unter der Marke in Deutschland zu starten“, erklärt Gitta Brückmann, Area Vice President für Zentraleuropa bei Marriott International. „Gerade in Deutschland und Europa, wo die Nachfrage nach individuellen Hotels groß ist, wollen wir damit wertvolle Akzente setzen.“ Das Hotel am Steinplatz in Berlin-Charlottenburg galt bereits vor 100 Jahren als Grand Hotel und wurde in einem Atemzug mit dem Adlon genannt. Nach dem Zweiten Weltkrieg beherbergte das sechsstöckige Jugendstil-Juwel eine Künstlerbar, viele Jahre später ein Seniorenheim und stand seit 2001 leer. Für den neuen Investor war 2010 klar, erneut ein Luxushotel zu initiieren. Er ließ das Haus komplett ent-kernen, Details rekonstruieren und neue Elemente wie das Vordach am Hauptein-gang integrieren. 2012 holte er als Betrei-ber Marriott mit ins Boot, und es entstanden durch den Innenarchitekten Tassilo Bost Hotel am Steinplatz 10623 Berlin www.hotelsteinplatz.com Weitere Bilder und Impressionen zu dem neuen Hotel finden Sie unter www.gastroinfoportal.de/hotel Luxus mit Handschrift 18 6-7/2014


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