Career Day 2014, Kempinski Hotels: Sprungbrett nach Peking

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Fotos: Kempinski Hotels karriere Sprungbrett nach Peking Verändere Dich dann, wenn Du Dich nicht verändern musst.“ Unter diesem Motto stimmte Kempinski-Präsident Reto Wittwer seinen Mitarbeiternachwuchs im März im Kempinski Hotel Airport Mün-chen einmal mehr auf die vielen Jobpers-pektiven bei der ältesten Luxushotelgruppe Europas mit 37 entstehenden Hotels ein. 73 Direktoren aus allen Häusern weltweit sowie einige Vorstände und das gehobene Management waren dafür eigens zum Career Day nach München angereist und führten ca. 1.500 Gespräche mit 150 internen und 650 externen Bewerbern. Einer von ihnen war Sebastian Doll (F. o.), der bereits beim ersten Kempinski Career Day 2009 kurz vor Ende seiner Ausbildung im Hotel Vier Jahreszei-ten Kempinski München ein Angebot als Sales Coordinator im Hotel Adlon Kempinski erhielt. Mittler-weile dort Sales Manager, bewarb er sich nun als Assistant Director of Sales im Kem-pinski Hotel Beijing Luft-hansa Center – und erhielt nach zwei Tagen und abstimmenden Gesprächen zwischen den GMs ein Angebot als Director of Sales im Wunschhotel. „Das habe ich nicht erwar-tet, zumal der Career Day enorm gewachsen ist“, erklärt der 26-Jährige in entspannt-sou-veräner Art. Ab Juni geht es bereits los, der-zeit werden noch die Visumformalia erledigt. „Doch darum und um alles Weitere kümmert sich Kempinski. Auch die Wohnung kann ich von meinem Vorgänger, den ich bereits in Berlin kennengelernt habe, übernehmen“, erzählt er. Vor Ort trifft er dann auf ein gefes-tigtes Team, das wie in Berlin vor allem mit Corporate-Kunden zu tun hat. Einige wird er sicher aus dem Adlon hier wiedertreffen. „Mein Vertrag geht zunächst zwei Jahre, doch ich bleibe auch darüber hinaus solan-ge, wie ich etwas lernen kann. Das einzige, worauf ich mich festlegen möchte, ist der Sales-Bereich. An dieser Spezialisie-rung will ich festhalten.“ Weg vom klassischen Weg „Spezialisierung“ war auch das große Zukunftswort, das Reto Wittwer als unermüdlicher Im-pulsgeber der Kempinski Hotels umtrieb. Mit dem Career-Day-Orts-wechsel 2015, bedingt durch das Ende des Managementvertrags am Münchner Flughafen, wird er auch eine Neuausrich-tung des Karrieretags vorantreiben. „Es ist ein Denkfehler, dass sich Kempinski-Talente hier noch einmal bewerben müssen – wir müssten doch schon vorher wissen, wo sie hinwollen und sie auch dort hinbringen“, be-tont er. Die GMs müssten daher künftig noch mehr die Rolle des Mentors übernehmen. Dazu gehöre auch, dass dem Nachwuchs vermittelt wird, dass es nicht nur GMs und CEOs bei Kempinski gibt, sondern vor allem auch immer mehr Spezialisten in verantwor-tungsvollen Positionen. „Spezialisten sind die Zukunft, sie wollen wir künftig verstärkt auf dem Career Day ansprechen“, gibt er die Marschrichtung vor, und Michel Gehrig, Vice President Talent Development, ergänzt: „Künftig werden wir uns auch mit Fragen beschäftigen, wie wir ebenso immer mehr Quereinsteiger bei uns integrieren können.“ Reto Wittwer richtete seine Botschaft gerade auch an die Generation Y: „Wer nicht weiß, was er tun soll, sollte zu uns in die Hotellerie kommen. Wie bieten heute für nahezu jeden einen spannenden Job.“ syk 800 Bewerber, fast 600 Angebote – der Kempinski Career Day 2014 verlieh dem Wachstum der Gruppe weiter Flügel. Und fand doch letztmals so statt. 46 5/2014


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