Karriere - Servicetest Hotelfachschulen: Schule gesucht

first_class_05_2014

Foto: © Serg Nvns – Fotolia.com karriere Schule gesucht Ob Lausanne, Dubai, Genf, Cornell oder Heidelberg – das Angebot an Fort- und Weiterbildung ist in der Hotellerie international und groß. In Deutschland unterscheiden sich die Hotel-fachschulen dabei grundsätzlich in ihrer staatlichen oder privaten Führung und in den durch die Länderhoheiten festgelegten Bildungsangeboten und -kosten. Während in manchen Einrichtungen das Hotelgewerbe leider nur ein mäßig befeuerter Ne-benzweig ist, gibt es in Dresden z. B. eine Akademie, die jährlich mit zwei vollen Klassen und je rund 25 BW-Teilnehmern startet. In Bayern haben wir eine Schule kennengelernt, die mit einem riesigen Campus samt attraktiven Unterkünften, Bio-Badeteich und Kindergarten für allein-erziehende Wichtig ist in Schulen immer mehr die Balance zwischen klassischen Pädagogen und hotelerfahrenen Praktikern. Zudem müssen die Lehrpläne, die oft zehn Jahre Umstellungszeit benötigen, schneller aktu-eller werden – nur selten finden sich heute z. B. aktuelle Themen wie Revenue Management. Bei unserem neuen Servicetest rufen wir bei einigen Hotelfachschulen an und bitten sie um die Zusendung von Informationsmaterialien zum Hotel-betriebswirt bzw. zum Hotelmeister. Wir bewerten das Engagement am Telefon, die Unterlagen, den Brief und inwiefern die Schule nachfasst. Schließlich prüfen wir die Website hin-sichtlich ihrer Übersichtlichkeit und der Gesamt Kosten/Gebühren für unser Beispiel. Steigenberger Akademie Bad Reichenhall (privat) Der Anruf: Nachdem die Leitung zweimal besetzt ist, bittet uns Herr S. freundlich, in zehn Minuten erneut anzurufen, um Frau F. zu erreichen, und notiert sich unsere Num-mer. ihr verbunden. Freundlich und kompetent empfiehlt sie uns, die Ausbildung direkt und nicht im Fernstudium zu absolvieren, notiert sich unsere Anschrift und E-Mail- Adresse und möchte gern weitere Fragen beantworten. Sie empfiehlt uns die Schnup-pertage (max. 14 Punkte) Beim nächsten Anruf werden wir mit Engagiertes Telefonat (max. 3 Punkte) Prospektunterlagen (max. 7 Punkte) im Januar und bittet um rechtzeitige Anmeldung – alles insgesamt ein etwas längeres, aber überzeugendes Gespräch. Das Antwortschreiben: trifft am Folge-tag ein. Hier wird auf den Betriebswirt im Anschreiben und in der beigefügten Bro-schüre eingegangen. Die Kosten sind gut strukturiert dargestellt. Es werden wich-tige Hinweise zu den Einschreibezeiten und den möglichen Bachelorabschluss gegeben. Im Anhang erfolgt der Verweis auf nächste Events. Die Website: Fließende Bilder, Blitzfenster für erste Infos und tolle Ansichten animieren zum Eintauchen. Die Rubrik Betriebswirt finden wir sofort, das Kontaktformular ist griffbereit – nur die Gebühren rechts un-ten sind etwas versteckt. Ein Rückgriff: nach drei Wochen, eine E-Mail im Folgemonat und eine weitere Einladung im nächsten Monat. Unser Fazit: Weiter so! In einem zweiten Testgespräch berät uns Frau W. 25 Minuten te-lefonisch fragt höflich, ob sie die Telefonnummer notie-ren Internetpräsentation (max. 2 Punkte) professionell und darf. Der Rück-ruf folgt prompt. Rückgriff (max. 2 Punkte) Studenten glänzt. 1. Steigenberger Akademie Bad Reichenhall 14 3 7 2 2 2. Hotelfachschule Garmisch Partenkirchen 13 2 7 2 2 3. Hotelfachschule Erfurt 11 3 6 0 2 4. Hotelfachschule Kermess 9 2 7 0 0 5. Hotelfachschule Pegnitz 8 0 6 2 0 6. Hotelfachschule Fulda 4 0 4 0 0 Top! 44 5/2014


first_class_05_2014
To see the actual publication please follow the link above