Entspannung erzeugen

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Foto: © Inviion wellness Entspannung erzeugen Informationen zur Mitgliedschaft bei den Wellness-Hotels & Resorts erhalten interessierte Hoteliers unverbindlich unter Tel. (0211) 679 69 79, post@wh-r.de oder unter www.wellnesshotels-resorts.com Eine bestimmte Formel für den richtigen Ruhe- und Entspannungsbereich gibt es nicht. Vielmehr sollten sich Hoteliers darüber im Klaren sein, welche Gäste sie er-reichen wollen und was sich diese wünschen, betont Michael Altewischer, Geschäftsführer der Wellness-Hotels & Resorts. „Wichtig ist, seinen Wellnessbereich ziel- und stilgrup-pengerecht auszustatten.“ Männer, Frauen, Familien, Einzelpersonen, Gruppen oder Paare – die Ansprüche an einen Entspan-nungsraum sind sehr unterschied-lich, aber für jeden lässt sich die passende Umgebung kreieren. „Frauen bevorzugen in der Regel wärmer temperierte Räume“, erklärt Michael Altewischer. Auch florale Muster, helle Pastelltöne oder feine Leinen-stoffe seien bei weiblichen Gästen beliebt. „Für Männer darf der Raum ruhig etwas rustikaler ausgestattet sein – z. B. mit ei-nem Ledersessel am Kamin“, erklärt der Geschäftsführer. Mehrere kleine Zonen statt großflächiger Ruheräume durch Vorhänge oder Paravents, empfiehlt zudem der Künst-ler Sha. „Die unterschiedlichen Bedürfnisse der Gäste müssen berücksichtigt werden“, erklärt er und plädiert für „mehr Poesie im Spa“, die den Wellnessbereich besonders und authentisch macht. „Hoteliers sollten mit Farben, Formen und Materialien Sinnesrei-sen kreieren – egal ob es sich z. B. um eine Leseecke mit ungewöhnlichen Ma-gazinen oder einen reduziert ausgestatteten Schlafbereich mit Kissen und Decken han-delt.“ Generell werden die Wellnessgäste immer anspruchsvoller, da reicht die simple „Be-reitstellung“ standardisierter Angebote auch laut Heinz Schletterer, CEO und Inhaber von Schletterer, nicht mehr aus. „Im modernen Hotel-Spa hat sich das Verhältnis Ruhefläche zu Gast in den letzten Jahren mindestens verdoppelt“, skizziert er und rät Hoteliers, einzelnen Spa-Bereichen kleinere Ruhebe-reiche anzuschließen und diese thematisch im Design anzupassen. Die Spa-Welten des Unternehmens inszenieren als ganzheitliche Konzepte verschiedene Themen wie Alpen-kräuter oder Feuer & Eis und begleiten den Gast in den Ruhezonen – z. B. mit einem Aufenthalt in der Feuer-Relax-Lounge am Ka-min nach einem Besuch der Vulkan-Sauna. Echt natürlich Auch die Natur spielt in puncto Entspannung im Wellnessbereich eine immer wesentlichere Rolle. Michael Altewischer empfiehlt, die Destination einzubinden. „Im Sauer-land bietet sich hier z. B. ein integrierter Schieferstollen an“, sagt er. Heinz Schletterer bestätigt das Potenzial von Außenbereichen und verweist auf Meditationsgärten oder Klanginstallationen. Für den Außenbereich eignet sich z. B. die Kunststoff-Liege Sunset von Grosfillex, die sich dank einer speziellen Spritzgusstechnik optisch und haptisch kaum von einer Aluminiumliege unterscheidet. Da-bei schafft glasfaserverstärkter Kunststoff mit Aluminiumpartikeln Oberflächenstrukturen, Glanzeffekte und Stabilität wie sie Metall aufweist. Die abfallenden Enden an Kopf und Beinen sowie die verstellbare Rückenlehne erhöhen den Komfort. Im Innenbereich sorgt das Atelier Sha mit seinen Konzepten Wolke 7 Cloud 9 und AlpaSphere für eine extra buchbare Tiefen-entspannung, die in der Regel in einem ei-genen Raum angeboten wird. Durch Klänge, Farben, Bewegung und Raumgestaltung wird dabei nicht nur der Stressabbau und die Muskellockerung gefördert, sondern z. B. auch die Bindegewebsdurchblutung stimu-liert. Die Relaxliege Four Senses Lounger von Inviion aus dem Hause Schletterer (F.) steuert ebenfalls die Sinne an und sorgt mithilfe von Licht, Wärme und Audioschwingungen für Entspannung. Ob Liegen, Hängematten oder verschiedene Materialien – mit kleinen, pri-vaten Nischen, die unterschiedliche Dimen-sionen ansprechen, punkten Hoteliers beim Wellnessgast von heute. tin partyservice Ruheräume bieten heute mehr als nur Ruhe – mit kleinen Nischen und Effekten kommen Hoteliers den steigenden Ansprüchen ihrer Wellnessgäste entgegen. 38 5/2014


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