Mein Inselglück, Insel Reichenau: Eine Insel im Glück

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Fotos: Mein Inselglück, © Martin Böhler Eine Insel im Glück Der Opa wäre stolz gewesen, ist sich Nadine Staiger sicher. Denn dort, wo er seit den 1970er Jahren einen Garten-baubetrieb auf der Insel Reichenau geführt hatte, hat Ende April das neu errichtete Hotel Mein Inselglück eröffnet. „Die Gewächshäu-ser sind vor einem Jahr abgerissen worden und haben Platz für etwas Neues gemacht“, erklärt die gelernte Groß- und Außen-handelskauffrau, die schon Eine große Familientafel, ein Segeltörn mit Picknick und dazu ein Glas Inselsecco? Das neue Hotel Mein Inselglück auf der Insel Reichenau überrascht mit persönlichen Urlaubspaketen. immer von einem eigenen kleinen Hotel geträumt hat. Nach einer acht-jährigen Planungsphase und vielen Gutach-ten – die Insel ist Unesco Weltkulturerbe – empfängt die 32-Jährige nun vor allem Fe-riengäste ab 40 Jahren, „die den Urlaub in Deutschland wieder schätzen“, sowie Familien mit Kindern und Radwanderer. Erhöht auf einem kleinen Hügel erstreckt sich das Hotel U-förmig und öffnet den Blick auf den fußläufig gelegenen Bodensee, die Hegau- Vulkane und bei günstiger Wetterlage auf die Schweizer Seite. Ein Gebäudeteil mit zehn Zimmern, Restaurant und Wellness-bereich ist bereits fertiggestellt. Zwei weite-re Häuser werden Ende Mai eröffnet, sodass das Hotel dann mit 32 Zimmern und Suiten à 25 bis 48 m² aufwartet. Nadine Staiger kann es kaum erwarten, all ihre Ideen umzusetzen. Nach ihrer kauf-männischen Ausbildung sammelte sie Er-fahrungen in verschiedenen Häusern in der Schweiz und Deutschland, zuletzt im Riva in Konstanz, und durchlief dort mehrere Be-reiche – ob Housekeeping, Service oder Re-zeption. Anschließend zog es sie wieder zu-rück auf ihre Heimatinsel. Hier bewohnt sie zusammen mit ihrem Mann Patric und Sohn Matteo eine separate Wohnung im neuen Hotel. „Ich möch-te vor Ort präsent und jederzeit für die Gäste erreich-bar sein“, sagt sie und wird dabei von ihrer Familie und zehn weiteren Mitarbeitern unterstützt. Sie und ihre Tante übernehmen den Service und die Rezeption, ihre Mutter das Frühstücksbuffet und den Garten, und die Oma backt Kuchen und kocht Marmeladen. Denn Regionali-tät hat hier Priorität – ob beim abendlichen


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