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Fotos: Müller Bad, Franz Schroll Ein Spa im Garten Herr Scholz, für wen eignet sich der Spa Cube von Franz Schroll, und wo lässt er sich einsetzen? Das System eignet sich z. B. für Hoteliers, die im Innenbereich nicht genügend Platz für eine Sauna oder Behandlungsräume haben. Zudem lässt sich damit der beste-hende Wellnessbereich um einen Treat-mentbereich im Freien erweitern. Mit diesem System wird die Gartenanlage schnell zum Spa. Wir arbeiten dabei mit aktuell elf Modulen wie Sauna, Floatraum, Lounge, Duschbereich oder Außenterras-se. Die Hoteliers können zunächst ein Größenraster und danach die gewünschten Module wählen – von Private-Spa über Minibar, Ruhe- oder Massageraum ist hier vieles möglich. Bis zu drei Module à 3,5 x 3,5 m werden individuell nebeneinander angeordnet. Drei Module sind also 10,5 m breit, zusammen mit den Außenwänden sind es 11 m. Dass die Außenwände eige-ne Bauteile sind, hat einen planungstechnischen Grund. So bleibt die Konstruktion flexibel – egal bei wie vielen Modulen. Möchte ein Hotelier mehr Kuben installieren, lassen sich die Bereiche mit einem Ver-bindungsstück weiter ausbauen. Zudem kann das System am Haus ange-dockt werden, ein Brückenelement bildet dabei einen verbinden-den Gang. Wie wird das System angeschlossen? Voraussetzung für die Installation ist eine Art Versorgungsschacht, der mit Strom-, Wasser- und Abwasserleitungen versehen ist. Es gibt zwei mögliche Vorgehensweisen: Der fertig produzierte Spa Cube wird entweder auf einer Bodenplatte, die als Fundament dient, montiert – dazu wird es mit der Platte im Boden verankert. Oder die Installation erfolgt auf einem Schraubfundament, indem große Schrauben in den Boden gedreht werden; anschließend wird das System platziert und befestigt. Danke für das Gespräch. tin www.alpenmanufactur.de Porzellanbecken eingebaut. Auch neue Inspirationen fließen stetig in die Planung ein. „Ich hörte, dass ein New Yorker Fünf-Sterne- Hotel Spiegel in Barockrahmen fasste. Diese Idee wollte ich nach Deutschland holen“, erinnert sich Ludwig Müller. Umgesetzt wurde die Idee z. B. in einem Hotel auf einer Nordseeinsel. Hier wurde der deckenhohe Beleuchtungsspiegel im Barockrahmen ergänzt durch einen Waschtischunterbau in Granit. Für goldene Akzente sorgen Glasbecken mit Blattgoldauflage, Schiebetüren mit Metallic-Gold-lack und Mosaik-Bodenfliesen in Schwarz-Gold. Das Projekt wurde Anfang 2014 innerhalb von nur fünf Wochen realisiert. Mit dieser individuellen Gestaltung gelingen im Gästezimmer klei-ne Oasen für die Gäste und geben auch kleinen Räumen das Fee-ling einer Spa-Suite. Dafür eignen sich auch moderne Glasbäder. „Glas vergrößert optisch den Raum“, erklärt Ludwig Müller. „Das Material ist darüber hinaus preisgünstig, leicht zu pflegen und lässt sich mit jeder Farbe bedrucken.“ Das gibt Hoteliers die Möglich-keit, das Spa im wahrsten Sinne des Wortes direkt ins Zimmer zu bringen. www.mueller-bad.de Der Spa Cube ermöglicht Wellness im Garten. Thomas Scholz, Vertriebsleiter Wellness, erklärt das System. wellness


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