Spa-Software: Spa nach Plan

first_class_03_2014

Fotos: © a2studio – Fotolia.com, © Dmitry Ersler – Fotolia.com Spa nach Plan wellness Je besser ein Hotelier seine Gäste kennt, desto persönlicher und ge-zielter kann er sie kontaktieren“, betont Isabelle Middeke, die bei Protel Hotelsoftware für den Bereich Technische Kommunikation und PR zuständig ist. Wie bei der Verwaltung der Hotelzimmer und Veranstaltungsräume hilft eine Spa-Soft-ware dabei, Arbeitsabläufe effektiver und einfacher zu gestalten. Protel kooperiert dabei mit dem Spa-Softwareanbieter TAC. „Von der Kombination aus Hotel- und Spa- Software profitiert der Hotelier, indem er z. B. Ressourcen planen und auf vorhandene Gastdaten zu-greifen kann“, erklärt Isabelle Middeke. So erfährt der Hotelier ohne aufwendige Recherche mehr über seine Gäste und kann deshalb ge-winnbringend auf in-dividuelle Wünsche eingehen. Welche Angebote hat der Gast beim letzten Aufenthalt wahrgenommen? Nutzt er mobile Endgeräte oder Facebook, um weitere Services zu buchen? Beim nächsten Auf-enthalt des Gas-tes lassen sich durch einen Gut-schein oder Coupon Anreize für einen weiteren Be-such des Spa-Bereichs schaffen. Bei HIS-Solution können Hoteliers die Software aus verschiedenen Modulen wie Terminplanung, Artikelverwaltung, Gut-scheinverwaltung oder Webshop individuell zusammenstellen lassen. Die Software- Lösungen des Unter-nehmens kommunizieren dabei mit über 35 Schnittstellen wie Fidelio, Protel oder Hotline. So werden z. B. mögliche freie Behandlungstermine vorgeschlagen, was die Auslastung im Spa optimiert. „Durch diese Planungssicherheit lässt sich die Effektivität einer Spa- und Wellnessanlage um 20 bis 30 % steigern“, sagt Mario Luna Stollmeier, Managing Director bei HIS-Solution. „Über Statistiken kann der Hotelier bis zu 150 verschiedene Auswertungen nutzen, bis hin zum Ertrag pro Behandlungsminute.“ Digitaler Manager „Spa-Bereiche zu leiten erfordert einen hohen administrativen Aufwand“, weiß auch Günther Pöllabauer, Director Marketing and Sales bei TAC, und betont die Vorteile einer Spa-Software für Hoteliers: „Preise kalkulieren, Mitarbeiterpläne er-stellen, Provisionen berechnen – die Spa-Software unterstützt das Personal bei sämt-lichen Aufgaben, indem sie Arbeitsabläufe übernimmt. Die dadurch gewonnene Zeit lässt sich in einen aufmerksamen Gästeservice investieren.“ Durch die automatische Auswahl der richtigen wirtschaft-lichen Ressourcen reduziert die Software zudem aktiv Kosten. So wird der optimal qualifizierte Mitarbeiter für die jeweilige Behandlung eingesetzt, der passende Raum und das erforderliche Equipment wie Massageöl oder Pflegeprodukte ausgewählt. Die Software dient als Management-Tool, indem sie standardisierte Auswertungen, die Berechnung von Spa-Kennzahlen (Key Performance Indicators) sowie Zahlen zu Auslastung und Statistiken über belieb-te oder weniger genutzte Spa-Angebote bereit hält. Außerdem speichert die Soft-ware – so z. B. das „Erweiterte Gäste-Informations- System“ von HIS-Solution – Wün-sche, Vorlieben und Notwendigkeiten von Stammgästen. Dank dieses Profils ist eine individuelle Betreuung möglich, Faktoren wie Allergien oder bevorzugte Therapeuten werden berücksichtigt. „Dies beinhaltet auch, dass sich alle exter-nen Informationen des Gastes einfach in der Gästekartei hinterlegen lassen“, erklärt Mario Luna Stollmeier. „Auch vor und nach dem Be-such kann der Hotelier seine Gäste binden, z. B. durch eine mobile Kundenkarte oder au-tomatische Geburts-tagsgrüße per SMS“, ergänzt Günther Pöllabauer. Mit Digital Signage über Bildschirme in Restaurant oder Lobby generieren Hote-liers zusätzliche Umsätze. Die Spa-Software zeigt kurzfristig verfügbare Termine in Echtzeit an. Über Selfservice Terminals oder das Mobiltelefon bzw. Ta-blett haben Gäste die Möglichkeit, diese Behandlungen direkt zu buchen. Günther Pöllabauer rät, die Software nicht nur im Spa zu nutzen, sondern auch für andere Aktivitäten aus dem Hotelangebot, wie Golf, Tennis oder auch das Restaurant, zu verwenden. So lernen Hoteliers den Gast besser kennen und sind imstande, Cross- Selling über verschiedene Abteilungen anzubieten. „Kommt ein Gast nach dem Saunabesuch ins Restaurant und das Ser-vicepersonal hat diese Information, kann es ihm z. B. noch ein extra Glas Wasser anbie-ten“, konkretisiert Günther Pöllabauer abschließend. tin Planungssicherheit und eine optimierte Auslastung des Spa-Bereichs – per Software können Hoteliers hier besser auf ihre Gäste eingehen. 70 3/2014


first_class_03_2014
To see the actual publication please follow the link above