Page 61

first_class_03_2014

Foto: Dometic einrichtung & energie Profitcenter Minibar Mit dem Aufkommen von Lobby-Shops, Flurautomaten und den Roomservice- Debatten steht die Minibar in einigen Häusern immer wieder in der Diskussion. Für Michael Althaus von Dometic ist aber klar: „Genau wie der Aufzug oder das Schwimmbad gehört eine Minibar zum guten Service am Gast – und mit ihr lässt sich zusätzlich Geld verdienen.“ Aktiv vermarktet, können Hotels bereits beim Check-In und im Lift auf ihre Minibar hinweisen. Im Zimmer selbst ist ein Welcome-Drink aus der Minibar möglich, indem das erste Getränk kostenlos ist. „Sehr wichtig ist ein einheitliches Preismodell. 2,50 € für alle Getränke z. B. ist erschwinglich und wird vom Gast als fair empfunden“, ist der Vertriebsleiter Lodging Deutschland überzeugt. Grundsätzlich dürfen die Preise nie höher liegen, als im Restaurant und an der Bar. Wer, wie viele derzeit, zu All-inclusive-Angeboten übergeht, Wozu noch eine Minibar? Weil sie mehr Profit bringen kann als je zuvor. Michael Althaus erklärt wie. schlägt einen pauschalen Minibarpreis auf die Zimmerrate auf und spart sich so die Abrechnung und Schwundprobleme. Als Angebote sollten in der Minibar grundsätzlich „nur Renner“ in Form eines kleinen, kostenüberschaubaren Sortiments steberaten, Kühlschublade in der Hotelbar diente als Vorbild“, erklärt Michael Althaus. Egal welche Minibar – entscheidend ist heute auch ihre Lautlosigkeit, Langlebigkeit und der Energieverbrauch. Die HiPro-Familie von Dometic z. B. kann im Vergleich zu älteren Absorber-Minibars über 50 % an Energie einsparen. Das Fuzzy Logic Energiemanagement hält die Kühltemperatur konstant, reguliert den automatischen Abtauzyklus und überwacht die Kühlleistung. Eine Minibar ist damit nicht nur im Verkauf profitabel, sondern auch im Betrieb. syk www.dometic.com planen, realisieren KOMPLETT aUsstattUnG HOtelZiMMer reZeptiOnen/ l ObbYs restaUrants GÄstebÄDer KOMpetenZ- ZentrUM/ s HOWrOOM in WÜrZbUrG vertrieb@objekt.de www.objekt.de HOTELEINRICHTUNG neubert hen. Dazu zählen Wasser, Cola, Saft und Bier – Hochprozentiges liegt nicht mehr im Trend. „Sofern das Hotel nicht an Brauereien, Hersteller oder Lieferanten gebunden ist, können vereinzelt auch regionale Produkte für Umsatz sorgen“, betont Michael Althaus und rät hier zu passenden Aufstellern am Schreibtisch. Wer seinen Gästen zudem Salziges wie Erdnüsse kostenlos offeriert, regt sie zusätzlich zur Getränkeentnahme an. Schublade ziehen Der beste Zeitpunkt für neue Minibars ist vor allem dann, wenn durch eine Renovierung oder ein Neubau neue Möbel angeschafft werden. Impulsverkäufe verschafft hier besonders die Platzierung nahe des Fernsehers. Hersteller wie Dometic führen eine große Auswahl an Modellen mit oder ohne Glastür, mit glatter Innentür oder mit Türetageren. Bei dem drahtlosen, vollautomatischen HiPromatic Minibar-System z. B. können zudem zusätzliche Etageren und Trays außerhalb im Zimmer platziert werden, so dass sich das Sortiment auch um ungekühlte Getränke und Snacks erweitern lässt. Eine Software erfasst dabei die „Renner“ und übernimmt die Verrechnung. Weniger im Rampenlicht, aber dennoch aufmerksamkeitsstark präsentiert sich seit 2013 auch die Schubladen-Minibar DM 50, die nachträglich in alle Schränke oder Regale einsetzbar ist und durch ihren Gesamtüberblick die Entnahme erleichtert. „Das neue Konzept kommt bei Innenarchitekten und Hoteliers sehr gut an. Mit der DM 50 zeigen wir, dass eine Minibar nicht immer gleich aussehen muss. Die ausziehbare 499-2-14-INS-OW-First-Class-185x60mm 1 13.02.14 10:39 3/2014 61


first_class_03_2014
To see the actual publication please follow the link above