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Schönwald präsentiert im 135. Jahr des Bestehens sechs Themenwelten auf der Internorga. Wir sprachen mit Marketingleiter Matthias Schöffel. Fotos: Schönwald, Hartmann Tresore, Electrostar, Shoes for Crews, Vandemoortele Herr Schöffel, welche Stationen der 135- jährigen Unternehmensgeschichte waren die prägendsten? Beginnen muss man mit Johann Nicol Müller, der 1879 im oberbayerischen Schönwald sein Sägewerk in eine Porzellanfabrik mit zwei Brennöfen umbaute und ab 1905 bereits den Fokus auf den wachsenden Markt für Hotelporzellan richtete. Der internationale Durchbruch ließ nicht lange auf sich warten: Der damalige, neue künstlerische Berater Dr. Hermann Gretsch entwickelte 1936 die Form 98 – ein Designklassiker, der bis heute zum Sortiment von Schönwald und zu den meistverkauften Porzellanserien überhaupt zählt. 1972 kam es zur Fusion mit der Hutschenreuther Saugstark & geräuscharm: Electrostar zeigt mit seiner Marke Starmix neben der bekannten Sanitärlinie auch den kompakten Trockensauger TS 1214 RTS mit einem Behältervolumen von 13 l. Das Gerät mit hoher Saugleistung ist leicht und eignet sich dank geringer Geräuschentwicklung für die Reinigung unterschiedlicher Bodenbeläge im Hotel- und Gastronomiebereich. Halle B5, Stand 510 Sicher zu Fuß: Seit mehr als 30 Jahren erhöhen die Schuhe von Shoes for Crews die Sicherheit für Mitarbeiter im Bereich HoReCa. Zum breiten Sortiment zählen modische und sportliche Arbeitsschuhe sowie Antirutschmatten. Der gesamten Schuhkollektion gemein ist die rutschhemmende Technologie der SFC Mighty Grip Sohle mit 5 mm Struktur. Halle A3, Stand 116 Neues Backwerk: Zur Messe hat Vandemoortele zahlreiche Neuheiten im Gepäck, dazu zählt z. B. der The Original* Crousti Donut, eine Patisserie- Kreation nach New Yorker Vorbild, kombiniert mit europäischer Finesse. Auch die Königsgalette, neue Mini-Plunder und die Mini-Fußball-Donuts verstärken das süße Segment, herzhaft wird es mit neuen Parisienne-Broten aus dem Steinofen. Halle B6, Stand 213 Sichere Systeme: Hartmann Tresore präsentiert spezielle Sicherheitslösungen für die Hotellerie und Gastronomie. Dazu gehören bedienerfreundliche Zimmersafes, Backoffice- Tresore in zahlreichen Größen und Widerstandsgraden, Schließfachanlagen mit wählbarer Fächeranzahl sowie Deposittresore für ein sicheres Bargeldmanagement. Zudem enthält das Portfolio energiesparende, lautlose Minibars und neue Türschließsysteme mit RFID-Technologie. Halle B7, Stand 503 44 AG, auch die Jahre 1997/98 brachten nochmals große Veränderungen mit sich: Der Umbruch in der Porzellanindustrie führte zum Verkauf der Haushaltssparte und zur Umbenennung der Hutschenreuther AG in BHS tabletop AG. Neben dieser bewegten Unternehmensgeschichte prägt uns unser Anspruch, passende Antworten für jedes Gastronomiekonzept zu geben und die vielfältigen Gesichter moderner Esskultur in hochwertiges Porzellan zu übersetzen – und damit unserem Credo „von Profis für Profis“ immer wieder aufs Neue gerecht zu werden. Wie hat sich mit der Entwicklung des Außer- Haus-Markts auch Ihr Portfolio verändert? Früher lag bei Profi-Porzellan der Fokus auf dem Dreiklang „quadratisch, praktisch, unkaputtbar“. Erst die mittlerweile legendäre Form 98 brachte die Zäsur. Sie verband als erste Porzellankollektion formale Schönheit und Zweckmäßigkeit. Dr. Hermann Gretsch beendete das bis dato im Profi-Porzellan herrschende Wirrwarr verschiedener Größen, Materialstärken und Formen und ersetzte das bunte Gemisch der Teile durch ein einheitliches Design: Jedes Teil war nun mit jedem anderen aus der Serie ideal kombinierbar. Die Tassen ließen sich stapeln, und die breite, flache Fahne der Teller mit dem nach oben gewölbten Stabrand begründete einen neuen Standard im Hotelporzellan. Wir sind in mehr als 100 Ländern präsent – da erkennt man Stilrichtungen, die je nach Markt und Land sehr spezifisch umgesetzt werden müssen. In anderen Kulturen wird z. B. sehr viel miteinander gegessen, dort werden verschiedene Gerichte auf großen Tellern in der Tischmitte platziert. In welchen Bereichen sehen Sie in den nächsten Jahren weitere Potenziale? Da die Porzellanherstellung sehr energieintensiv ist, arbeiten wir seit Jahren daran, unsere Produkte möglichst umweltschonend zu produzieren – unser Energie- und Umweltmanagementsystem ist entsprechend nach den internationalen ISO-Normen 50001 und 14001 zertifiziert. Vor vier Jahren haben wir auch einen neuen Hightech-Ofen in Betrieb genommen, der sich durch wegweisende Brenntechnik und hohe Flexibilität bei zugleich deutlicher Energieeinsparung auszeichnet. Das heißt aber nicht, dass wir uns künftig beim Thema Ressourcenschonung zurücklehnen – auch beim Material an sich ist gewiss noch das ein oder andere möglich. Stillstand im Produktbereich wird es nie geben. Was werden die Besucher schon heute auf der Internorga entdecken können? Hier werden wir sechs interessante Themenwelten in den Fokus rücken, die unseren Partnern und Kunden noch einmal neue Einblicke in die Breite und Tiefe unseres Sortiments geben und neue Anregungen zur Speisenpräsentation bieten. Auch bei den Oberflächen haben wir uns etwas Besonderes einfallen lassen, dabei wird es um Farbe in einer für Schönwald ganz neuen Optik und Haptik gehen. Vielen Dank für das Gespräch! syk Halle B7, Stand 500 Form 135


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