Eispräsentation: Eiskalt glänzen

first_class_03_2014

Gemischtes Eis mit Sahne ist der biedere Klassiker unter den Eisbechern und findet sich noch immer auf den Karten vie-ler Restaurants. Doch selbst die ein-fachsten Kreationen können mit etwas Finesse und den richtigen Hilfsmitteln zu echten Hinguckern werden. In der Spitzengastronomie hat sich da-bei die Anrichteweise in den letzten Jahren um 100 % geändert, betont auch Karl- Emil Kuntz, Mitinhaber des Hotels Zur Krone in Herxheim-Hayna und Chefkoch im Restaurant Pfälzer Stube sowie im Kronen-Restaurant. Er empfiehlt, das Dessert ohne große Schnörkel zu platzieren und den Fo-kus ganz auf das Produkt zu legen. Zuerst gilt es aber, beim Gast die Lust auf den Nachtisch zu wecken. Eine gut platzierte Vitrine lenkt die Aufmerksamkeit bereits vor dem Bestellen auf die Dessertkreationen. Eine attraktiv gestaltete Dessertkarte am Tisch leistet bekannterma-ßen ihr übriges. „Trotz-dem sollte man nicht auf die persönliche An-sprache über den Service verzichten“, rät Barbara Groll, PR-Verantwortliche bei Nestlé Schöller. Das Ser-vieren durch den Koch selbst, der am Tisch des Gastes die letzten Handgriffe durchführt, ist besonders aufmerksam-keitsstark, schlägt Christoph Thomas, Culinary Fachberater bei Unilever Food Solutions, vor. Außerdem empfiehlt er, das Des-sert auf einer Etagere als Buffet für den Tisch anzurichten. Optik ist fast alles Damit auch eher simple Eiskreationen vor den Augen des Gastes in neuem Glanz erstrahlen, gibt es eine brei-te Palette an wirkungsvollen Hilfs-mitteln: Mit den Dessert Tartelettes Finesse von Hug lässt sich z. B. jede Eiskugel separat in ein tief gestanztes und mit 20 runden Zacken gekrön-tes Fundament aus leicht gezucker-tem Mürbeteig setzen. Dank über 30 Varianten mit verschiedenen Durch-messern, Formen und Teigsorten lassen die Tartelettes dem Koch viel Spielraum für Experimente. Auch die Mini-Hefeteigküchle von Edna, die Eiskalt glänzen Foto: Wiberg 30 3/2014


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