Ursprung statt Regionalität

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Ursprung Statt auf Regionalität im Regionalität sei ein Modewort mit beliebigem Inhalt geworden, so die Einschätzung von Frank Seipelt, Geschäftsführer von Transgourmet. Daher ist der Großhändler dem Ursprung des Ar-guments Regionalität auf den Grund ge-gangen und beim „Ursprung“ gelan-det. Diesen Namen Sinne der Entfernung zu setzen, zeigt die Marke „Ursprung“ von Transgourmet, dass ihre tragen Produkte des Händlers, die den Aspekten Vertrauen und Anständigkeit ge-recht transparente Herkunft glaubwürdiger ist. werden und damit den eigentlichen Kern des regionalen Ein-kaufs in sich tragen. Zwar ist die Marke Ursprung auch eine Herkunftsbezeich-nung, da ihre Produkte aus einer deutschen Region stammen, darüber hinaus steht sie aber für weitere Werte. Ein Ursprungspro-dukt muss nach handwerklichen Verfah-ren produziert werden – unter Einhaltung der Kriterien des nachhaltigen Anbaus so-wie unter verantwortungsvollem Umgang mit Natur und Lebewesen (Tierwohl). Die Produkte sind zudem lückenlos rückver-folgbar und zeichnen sich durch eine hohe Geschmacksqualität aus, da unter ande-rem auf künstliche Geschmacksverstärker und Farbstoffe sowie Zusatz- und Konser-vierungsstoffe verzichtet wird. Die für die Glaubwürdigkeit einer derar-tigen Marke nötige Transparenz bringen Zertifizierungen, wie das Label „Für mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutz-bunds. Auch eigene Audits stärken die Fotos: Transgourmet einen Grund. Die Konzepte, die das Un-ternehmen Nestlé Schöller rund um sein Sortiment an Tiefkühlprodukten und Speiseeis gestrickt hat, hilft Küchenlei-tern dabei, die Produkte für die Gäste noch attraktiver in Szene zu setzen – und das mit einem „kreativen Vermarktungs-konzept“, wie es Melanie Eismann, Seni-or Brand Managerin bei Nestlé Schöller, nennt. Passend zu der neuen Range New Style hat das Unternehmen Teller im tren-digen Colour Blocking-Design entwickelt, um „auch junge Gäste für sahnige Pro-dukte zu gewinnen“. Köche hinter Konzepten Wichtig bei der Erstellung von Konzep-ten ist, die aktuellen Anforderungen der Branche zu erkennen und darauf immer wieder aufs Neue eine Antwort zu finden. Bei Sander Gourmet setzt man dabei auf die Unterstützung von Gastronomieprofis. Das Innovationsteam des Unternehmens, das dahinter steckt – also Inspirationen für die individuelle Convenience-Pro-dukte liefert und die Speisen kalkuliert – besteht u. a. aus über 23 Köchen, zehn Metzgern und zwei Patissiers. „Unsere Produktangebote werden immer ergänzt durch allgemeine und saisonale À-la-carte- sowie Buffetvorschläge inklusive Kalkulationsbeispielen“, nennt Evelyn Tanas-Wingender Anregungen, die aus der Ideenschmiede des Teams stammen. Dass individuell erstellte Konzepte wie die von Block Menü von Küchenchefs gerne angenommen werden, zeigt die Nachfrage. „Mittlerweile ist das Thema Konzepte bei fast allen Kundengesprä-chen auf der Agenda“, erzählt Michael Postinett von Block Menü. „Die Zahl der Kunden, die diese nutzen, wächst stetig, denn es geht den Entscheidern einfach darum, wirtschaftlich erfolgreich zu sein.“ Beratungen durch z. B. Tobias Arnold kann jeder Küchenchef in Anspruch neh-men, egal ob er Kunde von Block Menü ist oder nicht: 70 % der Hilfesuchenden sind Kunden schätzt er. Andere würden z. T. zu Kunden werden, weil „die Pro-dukte von Block Menü auch ein stückweit die Problemlösung sind“. Seit jeher berei-tet das Unternehmen zudem jede Art von Komponenten und ganzen Menüs klas-sisch zu – auch exklusiv nach den Rezep-turwünschen der Gastronomien. Doch die Arbeit ist für Tobias Arnold nicht nach dem ersten Vor-Ort-Besuch getan. „Es gibt eine große Hotelkette, die ich bestimmt 20-mal im Jahr besuche. Dabei geht es auch darum, zu schauen, ob das Konzept noch so funktioniert oder ob es weiter optimiert werden kann.“ sar Transparenz über den gesamten Herstel-lungsprozess, womit Transgourmet die Herkunft dieser Produkte aus Deutschland garantieren kann. Zudem bürgt der jeweilige Erzeuger mit seinem Namen auf dem Etikett für die Einhal-tung der Ursprung- Kriterien. Gastrono-men, die noch mehr über die Ursprung- Erzeuger wissen wol-len, können sich in der Transgourmet Me-diathek sogar Videofilme über diese ansehen. Damit hat Transgourmet die Marke Ursprung bewusst auf die Bedürfnisse von Kochprofis und deren kochhandwerk-liches Interesse zugeschnitten und von anderen Kennzeichnungen, wie dem im LEH gerade gestarteten Regionalfenster, abgegrenzt. Vom Strohschwein zum Dorfkäse Die Produktpalette fängt die regionale Vielfalt Deutschlands punktuell ein: Aus dem Nordosten des Landes etwa kommen frische Produkte vom „Stroh-schwein“, welche das Label „Für mehr Tierschutz“ des Deutschen Tierschutz-bunds tragen. Frisches Mecklenburger Geflügel und Bio-Putenfleisch ergänzen das Angebot. Aus der gleichen Region sowie zusätzlich aus Brandenburg stam-men außerdem Bio Lamm- und Bio Kalb-fleisch. Zudem wurden Rehwild, Hirsch food 28 3/2014


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