Lanserhof, Marienstein/Waakirchen: Medizinische Auszeit

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Foto: Lanserhof Medizinische Gesundheit ist wertvoll und so manchem zu-gleich viel Wert, ein Trend, von dem eine ganze Wellness-hotellerie profitiert. Doch bereits vor über 30 Jahren ging der Lanserhof in Lans/ Tirol mit einem modernen F. X. Mayr-Konzept eigene Wege und etablierte ein ganz-heitliches Gesundheitsresort, das Hightech- Medizin, bewährte Naturheilkunde und aner-kannte Therapieverfahren mit einer luxuriö-sen Urlaubsatmosphäre kombiniert. Bis heute zieht das Konzept des maßgeschneiderten Entgiftens, Entschlackens und Entsäuerns eine fast eingeschworene Gästegruppe zu Regenerations- und Präventionswochen an. 32 Ärzte sind allein hier immer wieder tätig, 78 % der Gäste sind Wiederholungstäter. 2012 wurde das Konzept von Dr. Christian Harisch mit dem Lans Medicum in Hamburg als Tagesvariante weiterentwickelt. In einer Zeit, in der konservative, kranken-kassenfinanzierte Massenkuren bereits Mu-seumscharakter haben und viele informationsgestresste Menschen über Burnout und fehlende Selbstsorge klagen, hat im Januar nun in Marienstein am Tegernsee der Lanser-hof der neuesten Generation eröffnet. Deut-lich größer und futuristischer hinsichtlich der Hotel- und Medizinleistungen versteht er sich als modernstes Gesundheitsresort Eu-ropas und richtet sich an ein internationales Publikum. „Die meisten Gäste sind Ende 40, stehen als Leistungsträger im Beruf und wol-len zielgerichtet ein Gesundheitsprogramm absolvieren“, erklärt Nils Behrens, Leiter der Unternehmenskommunikation und mitbetei-ligt an der Realisierung am Tegernsee. Dafür reist zwei Drittel allein an, fast die Hälfte bil-det indes Männer. Fernab vom Hotel für eine Nacht bleiben sie im Lanserhof in der Regel mindestens eine Woche, empfohlen und gebucht werden bis zu zwei Wochen im Rahmen individueller Komplettprogramme. „Fangen Sie bei uns neu an“ – dieses Motto werden, wie schon in Lans, wohl viele Stammgäste für sich beanspruchen. Kleinste Zimmer 55 m2 groß Vor vier Jahren mit dem Kauf einer Fläche rund um den Margarethenhof und dem da-zugehörigen 18-Loch-Golfplatz in Marienstein gestartet, wurde das Hotel innerhalb von zwei Jahren auf 21.000 m² realisiert – und damit das Genre Hotel auch auf eigene Wei-se definiert. Bereits die Rezeption präsentiert sich unüblich rückseitig zum Eingang und richtet sich mit der Kaminlounge und der Bi-bliothek samt Klavierflügel konsequent zum begrünten Innenhof aus. Im Gartengeschoss, Auszeit Wer im neuen Lanserhof am Tegernsee eincheckt, erwartet mehr vom Leben und Logieren – und bleibt dafür auch lange. Werden Hightechkuren zur Zukunftsnische? 20 3/2014


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