ITB: Reise durch neue Hotelwelten

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Reise durch Die Fotos: ITB Berlin Vom 5. bis 9. März 2014 lädt die ITB als führende Messe der internationalen Reiseindustrie Branchen-insider in die Messehallen Berlin ein und rückt dabei Mexiko als Partnerland in den Fokus. Auf 160.000 m² Fläche präsentier-ten sich allein 2013 über 10.000 Aussteller und informierten 170.000 Besucher, davon 110.000 Fachbesucher, über neue Entwicklungen im weltweiten Reisesektor. Parallel zur Messe läuft vom 5. bis 8. März der ITB Berlin Kongress. Hier widmen sich am 5. März von 11 bis 12 Uhr während einer Podiumsdiskussion in der ICC-Lounge Branchenkenner u. a. dem Spannungsfeld „Provisionen der Buchungsportale und deren Konsequenzen für die Hotellerie“. Als Teilnehmer werden Vertreter der Ketten- und Privathotellerie sowie von internationalen und nationalen Buchungsportalen erwartet. Am 6. März ab 10.30 Uhr stellt der Hospitality Day des ITB Berlin Kongresses in Halle 7.1b Themen wie Datensicherheit, Online-Vertrieb und Privatzimmer-Vermittlung in den Mittel-punkt und versammelt Experten zum aktu-ellen Branchendiskurs. Die Veranstaltung beinhaltet neben Best-Practice-Beispielen Diskussionen zu Fragen wie „Luxus und Öko – Wiederspruch oder Anspruch?“ und „Wie viel Geschäft bringt die eigene Web-site?“. Der Diskussionsrunde zum Einfluss von Gästemeinungen und Hotelbewer-tungen folgt die Problematik neuer Mitbe-werber für Hoteliers durch die Privatzimmer-Vermitt-lung. Zudem werden die ITB Berlin beleuchtet vom 5. bis 9. März 2014 Themen der Hotellerie – ob Wellness, Datensicherheit oder Buchungsportale. Herausforderungen und Chancen der Hotellerie durch die zunehmenden Reiseströme aus China beleuchtet. So zählt Asien laut ITB World Travel Trends Report auch 2014 zu den wichtigsten Treibern im internationalen Tourismus. Auch der Nachwuchsförderung kommt eine bedeutende Rolle zu: Alle, die das passen-de Bachelor- oder Masterstudium suchen, werden in Halle 11.1 durch 50 internatio-nale Universitäten und Fachhochschulen über jeweilige Angebote informiert. Podi-umsdiskussionen und Vorträge zum Thema Bewerbung und Karriere finden hier eben-falls statt. Die ITB Jobbörse powered by YourCareerGroup ermöglicht es Besuchern, Verband vor allem die steigenden Ener-gie- und Lebensmittelpreise und viele politische Projekte: „Unser Wunsch an die Politik bleibt, das Gastgewerbe nicht mit starren Regulierungen zu überziehen. Mit Sorge betrachten wir weiter die Mindest-lohndebatte“, erklärt Ernst Fischer. Potenzial nach oben Vor diesem Hintergrund blickt die Hotel-lerie auch auf das laufende Jahr positiv. Laut einer Umfrage unter 156 Mitgliedern der Hoteldirektorenvereinigung Deutsch-land erwarten 41 % weiterhin steigende Umsätze in Höhe von durchschnittlich 1,8 %. Vor allem die Stadthotellerie geht optimistisch ins Jahr 2014 und rechnet mit starken Impulsen im Tagungsgeschäft, bei den Städtereisen und im F&B-Segment. Die Resorthotels setzen auf Impulse durch Gesundheitsangebote, reisende Familien sowie das Individualgeschäft. Beim Blick auf die Januar-Zahlen von Fairmas bzw. STR-Global (siehe Grafik S. 10) im Vergleich zum Vorjahr zeigt sich bisher ein differenziertes Bild. Während z. B. Düsseldorf zulegen kann, schwächeln Köln und Bonn. Düsseldorf verzeichnete im Januar im Vergleich zu 2013 einen RevPar-Zuwachs von +6 %, bedingt durch die positive Belegung von +5 % bei der Messe „Boot“ und durch Messen in Köln. Die Hoteliers vor Ort profitierten generell von einem verbesserten Gruppen- und Veranstaltungsgeschäft. Köln/Bonn ent-wickelte sich im Vergleich schwächer mit einem RevPar von -10 % im Vergleich zum Vorjahr. Ursächlich hierfür waren eine un-günstigere Messekonstellation und die mitten in der Woche endenden Schulfe-rien. Auch der Primus München schwä-chelte im ersten Monat 2014 mit einem RevPar-Rückgang von -8 %, überwiegend beeinflusst von einer niedrigeren ADR (-6 %) durch das Fehlen der Messe „Bau“ und dem Schneemangel, der das Stop- Over-Geschäft beeinträchtigte. Doch bei allen bisherigen Zahlen – die DZT geht weiter von einer starken Nach-frage für das Reiseland Deutschland aus und stützt sich dabei auch auf die neu-esten UNWTO-Untersuchungen, die für 2014 ein weltweites Wachstum von 4 bis 4,5 % der Ankünfte prognostiziert, für Europa von +3 bis 4 %. Petra Hedorfer erklärt: „Für das Reiseland Deutsch-land bestätigen wir weiterhin unsere Prognose für 2020 und sehen zu diesem Zeitpunkt 80 Mio. Übernachtungen als durchaus realistisch an. Für 2014 gehen wir derzeit von einem Wachstum der Nachfrage aus dem Ausland von 1 bis 3 % aus.“ 12 3/2014


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