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Fotos: © SSilver – Fotolia.com marktforschung Welche Zielgruppen möchten Sie mit Ihrem Social Media-Angebot ansprechen? (Mehrfachnennungen möglich, Auszug) Mögliche neue Gäste 75 % Am meisten und zu gleichen Teilen (jeweils 91 %) werden die Portale mit Texten und Bildern „gefüttert“. Portale wie Instagram und Pinterest sind geeignete Plattformen, um Gäste mit Bildern emotional anzuspre-chen. Laut der Eventsofa-Studie sind aber nur 6 % der Hotels auf Pinterest vertreten. Die Reaktion der User, Follower etc., z. B. in Form von Kommentaren zu Posts, ist wiede-rum fast allen Teilnehmern (90 %) wichtig, 42 % sogar „sehr wichtig“. Große Unternehmen sind, laut der Studie der Universitäten Liechtenstein und Wien, die deutlich aktiveren Netzwerknutzer. Bei vielen Mittelständlern scheitert ein stär-keres Engagement hingegen zumeist am Kostenfaktor Zeit. Zugleich zweifeln die Entscheider am Nutzen einer solchen Mar-ketingmaßnahme – wegen der Angst vor möglichen Imageschäden bei fehlerhafter Nutzung. Auch bei unserer Umfrage zeig- © first class/ B&L MedienGesellschaft Wie funktioniert Twitter? Was sieht man auf Instagram? Unter www.gastroinfoportal. de/sm finden Sie ein paar Definitionen. INFO Stammgäste 69 % Bisherige Gäste 68 % Eigene Mitarbeiter 29 % Geschäftspartner 20 % Sonstige 20 % 0 10 20 30 40 50 60 70 80 Grafik 2: Der größte Teil der Befragten (zwischen 68 und 75 %) will mit sozialen Netzwerken Gäste – egal, ob bisherige, Stamm- oder mögliche neue – ansprechen. Für 29 % sind aber auch die eigenen Mitarbeiter als Zielgruppe wichtig. Warum sind Sie in sozialen Netzwerken aktiv? (Mehrfachnennungen möglich, Auszug) Grafik 3: Am häufigsten sehen die befragten Hotels ein Grund für das Aktivwerden in sozialen Netzwerken durch die Möglichkeit der Kommunikation und in dem Erreichen von neuen Zielgruppen. © first class/ B&L MedienGesellschaft Weil meine Mitbewerber es auch sind 33 % Weil meine Gäste das erwarten 37 % Weil ich neue Zielgruppen erreichen will 69 % Weil es eine tolle Möglichkeit der Kommunikation ist 70 % 0 10 20 30 40 50 60 70 Neue GEMA-Tarife Die seit 1.1.2014 in Kraft getretenen neuen GEMA-Tarife führen i.d.R. zu überwiegend moderaten, über mehrere Jah-re verteilte Erhöhungen, teilweise aber auch deutlichen Entlastungen. Im Wesentlichen orientieren sie sich für Einzelveranstaltun-gen mit Live- oder Tonträgermusik sowie für Musikkneipen und Clubs/Diskotheken an den Vorgaben der urheberrechtlichen Schiedsstelle sowie des Deutschen Patent- und Markenamts. Die Tarife für Einzelver-anstaltungen mit Live- oder mit Tonträger-musik (U-V / M-V) halten an den bestehen-den Tarifparametern (m² und Eintrittsgeld) fest. Diese werden nun ohne Zwischenstu-fen in 100 m²- und 1-E-Schritten unterteilt. Für rund 25 % der Veranstaltungen gelten niedrigere Vergütungssätze – dies betrifft Die Bundesvereinigung der Musikveranstalter und die GEMA haben eine Regelung gefunden. ca. 125.000 Einzelveranstaltungen mit Live- oder Tonträgermusik im Bereich zwischen 3 bis 10 E Eintrittsgeld und bis zu 1.000 m² Raumgröße. Veranstaltungen ohne Eintritt und bis zu 1.000 m² Raumgröße werden ebenfalls teilweise entlastest bzw. erhöhen sich um bis zu max. 22 %, z. B. bei 101 bis 200 m² Raumgröße von 36,90 E auf 45,10 E. Für Veranstaltungen mit über 10 E Eintritts-geld und entsprechenden Tarifsteigerungen wurde eine Einführungsphase von fünf Jah-ren mit der GEMA vereinbart. So werden Erhöhungen von ca. 50 % bei einer Veran-staltung mit 20 E Eintrittsgeld und 400 m² durch die zeitliche Streckung abgefedert. Galaveranstaltungen mit Menü, bei denen i.d.R. ein Drittel des Gesamteintrittspreises als Eintrittsgeld für die Musik zugrunde ge-legt wird, verteuern sich innerhalb von fünf Jahren um ca. 64 %. Für die überwiegen-de Anzahl der Clubs und Diskotheken mit i.d.R. zwei Öffnungstagen pro Woche liegen die Steigerungen gegenüber 2013 für einen Betrieb mit 200 m² und 6 E Eintrittsgeld bei ca. 29 %, mit 300 m² und 10 E bei rund 123 %. Durch entsprechende Nachlässe in der achtjährigen Einführungsphase wer-den die genannten Erhöhungen abgefedert. 2014 erhöhen sich z. B. die Vergütungen für einen Betrieb mit zwei Regelöffnungsta-gen, 8 E Eintritt und 200 m² um 6,8 % von 5.142 E 2013 auf 5.491 E. www.dehoga.de te sich, dass es Social Media-Gegner gibt, die nicht in sozialen Netzwerken aktiv sein wollen. Laut der Studie der Universitäten zahlt sich der Einsatz von Social Media bisher nur für Großunternehmen aus, die Social Media proaktiv, innovativ und mit Risikobereitschaft nutzen. Es zeigt sich: Es braucht eine positive Grundhaltung der Hoteliers sowie einen geeigneten Social Media-Ver-antwortlichen, der über genügend freie Ka-pazität sowie entsprechende Erfahrung mit den neuen Medien verfügt. teo 12 1-2/2014


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