Karriere - Fremd in der Familie

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Fotos: © Bomix_Fotolia Wenn Familienunternehmen, Gesellschafter oder Beiräte vor der Aufgabe stehen, einen neuen Geschäftsführer für ihr Unternehmen zu finden, ist das oft kein Routinevorgang. „ Die Hälfte aller Fremdmanager verlässt das Unternehmen nach spätestens zwei Jahren. Dies war für uns Grund genug zu untersuchen, woran Fremdmanager im Familienunternehmen scheitern“, erklärt die Unternehmensberaterin Gabriela Jaecker. Mit dem Institut für Mittelstandsforschung der Universität Mannheim fertigte sie die Studie mit dem Titel „Das Verhältnis von familieninternen geschäftsführenden Gesellschaftern und externen Geschäftsführern“ an und befragte hierfür 42 Familienunternehmer über ihre 160 Geschäftsführer. Deutlich wurde vor allem eines: Personalentscheidungen werden oft aus dem Bauch heraus getroffen. Dabei ist über die Hälfte der Familienunternehmen unzufrieden mit ihrem ehemaligen Fremdmanager. Diese Fehlbesetzungen können nicht zuletzt zu einem Imageschaden gegenüber den Kunden, Lieferanten und Mitarbeitern führen. Im schlimmsten Fall gerät ein Familienunternehmen sogar in existenzielle Bedrohung. Als Gründe für die Unzufriedenheit mit früheren Geschäftsführern wurden vor allem Führungsdefizite (33 %) und mangelnde Qualifikation/Erfahrung (26 %) genannt. Persönlichkeitsdefizite und die Erkenntnis, dass die Führungskraft nicht zum Unternehmen passt, wurden bei über 18 % der Nennungen thematisiert. partyservice Fremd in der Familie karriere 52 12/2013


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