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Fotos: Miniloft, Vision Apartments Visionapartments in Berlin: Blick in den „Visionstore“ (l.), in dem die Möbel gekauft werden können, und ein Zimmer. Miniloft in Berlin rem eigens veranstalteten zweitägigen Kon-gress- und Netzwerktreffen zum Thema Ser-viced Apartments in Hamburg. Mit dem Vor-marsch der Ketten habe sich der Markt auch verstärkt professionalisieren können. Für die Ketten ist das Angebot von Apartments lukrativ. „Die Immobilien brauchen kaum Nebenflächen und können zudem z. B. in hö-heren Stockwerken untergebracht werden“, erläutert Hans-Peter Kolditz einige Vorteile. Bei Adagio funktioniere das Aparthotel-Kon-zept ohne F&B, Wellness und wenig Service-leistungen bestens. Der Fokus liegt dabei konsequent auf dem Longstay. „Wir haben bisher keinen Euro ins Marketing investiert, um Gäste kurzfristig ins Haus zu locken“, er-gänzt Hans-Peter Kolditz. Sehr genau beobachten Investoren die guten Renditen – auch in Krisenzeiten – und das En-gagement von großen Playern wie Citadines (Ascott) in Deutschland. Das bestätigte auf der Tagung auch Martin Schaller, Senior In-vestment Manager bei der Union Investment Real Estate: „Man muss neidlos anerkennen, dass das Segment sehr profitabel arbeitet.“ Die Betreiber würden sich konsequent auf den lokalen Markt einstellen und zeigen, wie sich Gebäude flexibel nutzen lassen. In den nächsten Jahren seien Unternehmen wie die Union Investment Real Estate an großen In-vestitionen in dem Segment sehr interessiert. Mit Visionen gewinnen Die Ketten kommen. Beim erstmals verliehe-nen So!Apart Award, dem sich 66 Bewerber in drei bzw. vier Kategorien in Form eines öffentlichen Votings stellten, errangen am einrichtung 52 11/2013


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