Der Kaiserhof, Guldental/Nahe : Des Kaisers neue Küche

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Foto:s : Jan Lauer Des Kaisers neue Küche nur als Restaurant betriebene Haus. Das 2000 erworbene Landhaus am Ortsrand mit vier Zimmern, das 2010 um eine Event-Scheune erweitert wurde, wird als Hotel Garni bzw. für Veranstaltungen genutzt und beher-bergt außerdem ein Koch-Atelier. „Die hohe Nachfrage nach unseren Kochkursen im Restaurant hat uns dazu inspiriert“, be-gründet Markus Buchholz den Schritt und folgert: „Dadurch ist unser Gästeklientel in den letzten Jahren jünger geworden.“ Im Koch-Atelier vermittelt der Küchenchef den Gästen gemeinsam mit seinem Team Grundtechniken wie Filetieren oder Braten und lässt sie in offenen Kochkursen, die über den Kulinarischen Kalender des Hotels buchbar sind, auch selbst aktiv wer-den. Zudem finden Gruppenkurse statt, bei denen Ter-min und Thema frei wählbar sind. Unter dem Motto „Cook & Party“ genießen die Teilnehmer z. B. ein Vier-Gänge-Menü in der Küche und dürfen bei der Zubereitung mitwirken. Beim Kochkurs „Light“ bringt Markus Buchholz seinen Gästen die Alltags-küche mit einem anschließenden Drei-Gänge-Menü näher, der Kochkurs „Intensiv“ schließt mit einem Fünf-Gänge-Menü. Neben Freizeitgästen, die vom Hotel mit Wander-karten ausgestattet z. B. das Tal des Guldenbachs erkunden oder einen Tag im nahe gelegenen Bä-derhaus mit Saunalandschaft verbringen, spricht das Hotel auch Tagungsgäste an: Das „Team-Cooking“, bei dem die Teilnehmer mitkochen und eine Wein-Ver-kostung durchführen, fördert ungezwungen die Kommu-nikation und das Teambuilding. „Denn am Herd sind die Kenntnisse der Teilnehmer gleich – ob Chef oder Azubi“, weiß Markus Buchholz lächenld. Das Hotel ermöglicht Tagungsgruppen bis zu 20 Personen ein individuelles gastronomisches Rahmenprogramm und hat eigens dafür neue Räume in war-men Rottönen und mit einem modernen Kamin gestaltet. Echt selbstgemacht Auf der Speisekarte des Restaurants im Kaiserhof stehen regionale, bo-denständige Gerichte wie mit Ziegenkäse und Feigen gefüllte Ravioli auf Pilzragout oder ein Rumpsteak, das auf dem heißen Stein mit Champig-nons, Speckstreifen und Schmorzwiebeln serviert wird. „Wir möchten mit unserer Die Geschwindigkeit reduzieren – so lautet ein Credo von Küchenchef und Geschäftsführer Markus Buchholz, der seit 1993 den Kaiserhof in Guldental, der größten ländlichen Weinbaugemeinde, leitet. „Wir möchten unseren Beruf ‚leb-barer‘ machen und den Druck mindern“, betont der Geschäftsführer. Dazu gehört z. B., dass unter der Woche das Restaurant nur noch abends geöffnet ist, um den Mit-arbeitern entgegenzukommen. Nachdem der gelernte Koch seine Ausbildung in den Schweizer Stuben abgeschlossen und Erfahrungen als Patis-sier gesammelt hatte, hatte es ihn zurück in seine Heimat an der Nahe gezogen. Um-geben von Weinbergen im 2.900-See-len- Ort liegt das 1846 erbaute Ge-bäude, in dem erstmals 1901 ein gastronomischer Betrieb ansässig war. An dessen Hauswand schrieb der Großvater der heutigen Be-sitzer 1939 seinen Spitznamen „Kaiser“ – und der Kaiserhof war geboren. Die zehn Doppelzimmer sind nach Rebsorten wie Spätbur-gunder oder Riesling benannt. Um ein breiteres Publikum anzuspre-chen, integrierte Markus Buchholz zu-sammen mit seiner Frau und Gastrono-min Kerstin 1997 ein Hotel in das bis dato Im Koch-Atelier des Kaiserhofs in Guldental lässt Küchenchef Markus Buchholz seine Gäste gerne in die Töpfe schauen. hotelkonzepte


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